Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Mit eigener Leistung zur eigenen Wohnung

CHEMNITZ.- Wohnen im eigenen Haus, unabhängig sein in der eigenen Wohnung und ganz und gar sein eigener Herr – großer Wunsch und fast unerreichbar scheinendes Ziel für viele Menschen. Schön wäre das schon, wenn nur das liebe Geld nicht wäre…

Aber es geht doch! Mit einem Eigennutzer-Projekt kann eine Gruppe von Menschen sich den Traum vom Wohneigentum erfüllen, auch wenn nicht ganz so viel Geld zur Verfügung steht. Viele Hände greifen bei der Renovierung und Instandsetzung mit an; Eigenleistung ersetzt Kapital. Ein solches Eigennutzer-Projekt ist in Chemnitz nun ins Leben gerufen worden.

Im Rahmen der Hausbörse der Agentur Stadtwohnen am 06.06.2011 ist die Entscheidung gefallen. Die Agentur hat mit dem Eigentümer des Hauses Zietenstraße 32 eine Vereinbarung getroffen. Danach kann die Agentur für das auf dem südlichen Sonnenberg gelegene Haus im Laufe der nächsten 12 Monaten neue, gemeinschaftliche Eigentümer finden, bevor Scharen ausländischer Investoren auf dem Sonnenberg einfallen und die Preise für Immobilien in die Höhe treiben.

Die Agentur Stadtwohnen hat das Haus Zietenstraße 32 noch für einen ordentlichen und angemessenen Preis für eine Selbstnutzergruppe sichern können. Aber jetzt ist die Zeit zu handeln.

weitere Informationen:

Agentur Stadtwohnen
Müllerstraße 16
09113 Chemnitz
Fon: 0371-49580629
E-Mail: info@stadtwohnen-chemnitz.de
Internet: www.stadtwohnen-chemnitz.de

vigiliarium UG (haftungsbeschränkt)
Wächterhaus Verwaltungs- und Entwicklungsgesellschaft
Zietenstraße 70
09130 Chemnitz
Fon: 0371-337172152
Fax: 0371-337172159
E-Mail: sonnenberg@europ.net
Internet: sonnenberg.europ.net

Das zweite Chemnitzer Wächterhaus am Brühl

Großes Interesse beim ersten Wächtertreff

CHEMNITZ.- Gut gefüllt war der Veranstaltungsraum der Agentur StadtWohnen in der  Chemnitzer Müllerstraße 16 am vergangenen Freitag, beim ersten Treffen der Interessenten für das zweite Chemnitzer Wächterhaus. Einige der Interessenten haben sich bei der Agentur schon mal Räume reservieren lassen.

Nach der Begrüßung durch Sophie Dollichon von der Agentur StadtWohnen Chemnitz wurde das Gebäude vorgestellt und detaillierte Fragen der Interessenten beantwortet, die im Wesentlichen den Zustand und die Ausstattung des Gebäudes sowie den Umfang der geplanten Maßnahmen zur Herstellung der Grundnutzbarkeit betrafen.

Das neue Wächterhaus in der Karl-Liebknecht-Straße 53 wird seine Heizung mit Kachelöfen behalten. Der zuständige Schornsteinfeger und ein Chemnitzer Ofenbauer haben den Zustand der Öfen untersucht und festgestellt, dass alle mit geringem Aufwand wieder in Betrieb genommen werden können.

Jede Nutzungseinheit, egal ob Wohnung oder Gewerberaum, wird einen Elektro-, einen Wasser- und einen Abwasseranschluß erhalten. In verschiedenen Räumen müssen Arbeiten am Fußboden erledigt werden. Dort ist teilweise eine jahrzehntealte “Spardielung” eingebaut, die mit einem neuen Belag versehen werden muss.

Der Eigentümer berichtete über eine gemeinsame Besichtigung des Wächterhauses mit Bürgermeisterin Petra Wesseler in der vergangenen Woche. Die Bürgermeisterin hat sich das Gebäude sehr eingehend angesehen und angekündigt, kurzfristig zu klären, in welchem Umfang die Stadt Chemnitz das Wächterhaus auf dem Brühl unterstützen kann.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit zu einer gemeinsamen Besichtigung des Hauses am Brühl.

Weitere Interessenten an Räumen im Wächterhaus können sich bei der Agentur Stadtwohnen, bei der Verwaltung des Wächterhauses am Brühl (Tel.: 0371-337172152) oder per E-Mail an waechterhaus@europ.net melden.

Links zum Thema:

Vandalismus im Chemnitzer ÖPNV

Man muß sich doch wundern was so eine geringe Anzahl an Jungendlichen und jungen Erwachsenen an Vandalismus anrichtet. Wenn man mit einer Stadtbahn der CVAG fährt hat man Mühe noch durch die Fenster zu schauen. Denn irgendwelche unterbelichteten Deppen, man möge mir diesen Ausdruck verzeihen, mussten sich mittels Schlüssel o.ä. mit Kratzwerken verewigen. Von den zerdroschenen Glaswänden der Haltpunkte und dem Aussehen der Zentralhaltestelle ganz zu schweigen. Jeden Abend wird die Zentralhaltestelle zum Treffpunkt gewaltbereiter und alkoholisierter Jugendliche die dann Ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen. Und irgendwo abseits stehen zur Verziehrung 2 Mitarbeiter eines Sicherheitsfirma die immer dort lang laufen wo keiner steht und nichts passiert. Wenn ich den Vergleich zu Dresden ziehe dann fährt doch kaum ein Verkehrsmittel herum wo eine Scheibe zerkratzt ist. Der Haupthaltepunkt am HBF und HBF Nord ist nirgends durch Vandalismus beschädigt.

Und die CVAG repariert die Schäden erst wenn es gar nicht mehr geht oder eben gar nicht ( Siehe Haltepunkte an der Linie 1). Jetzt versucht die CVAG mit teurer Umrüstung auf Videoüberwachung in den Fahzeugen diesen seit 17 Jahren anhalteden Trend der hirnlosen Zerstörung, herr zu werden. Nur das die CVAG nicht berücksichtigt das die Pilotfahrzeuge auch schon vom Vandalismus Heim gesucht wurden. Was nützt eine Überwachung wenn der Monitor immer erst den Fahrgastraum zeigt wenn das Fahrzeug steht??? Mann sollte einige Zeit lang einen Sicherheitsdienst beauftragen der in Zivil in den Bahnen mitfährt ( nicht allein) und die Täter direkt stellt und umgehend, ggf mit Polizei, die Personalien feststellt. Dann sollte dort mit empfindlich hohen Geldstrafen geahndet werden. Das schreckt die Täter auf Dauer ab.

Katastrophale Gesundheitsversorgung in Chemnitz

Wir haben in Chemnitz ca. 245.700 Einwohner davon sind ca. 30 % ( 73.710 Einwohner) über 60 Jahre alt und brauchen in diesem Alter natürlich eine erhöte Gesundheitsversorgung. In Chemnitz gibt es ca. 110 allgemeinmedizinische Arzt Praxen ( Quelle: Gelbe Seiten) das bedeutet es kommen ca. 670 über 60 Jährige auf einen Arzt. Das Ergebnis: Man telefoniert, wie am 16.10.2007 geschehen, 42 Arztpraxen ab um einen Termin zu bekommen weil man mit 39 °C Fieber und einer nahenden Lungenentzündung im Bett liegt. Man muss dazu sagen das 1/3 der angerufenen Ärzte im Urlaub sind. Mit den 42. Arzt wurde dann eine Ausnahme vereinbart, denn  eigentlich nimmt auch diese  Praxis keine Neu- Patienten, wie auch die anderen Praxen, auf. Also die Praxis am Morgen des 17.10.2007 aufgesucht, 10 € bezahlt und im Wartezimmer Platz genommen. 20 min später machte sich der Altersschnitt von Chemnitz bemerkbar. Das Wartezimmer war voll mit der besagten Altersgruppe. Nach ca. 1,5 Stunden fragte ich nach wann ich denn dran komme. Die Antwort: “ Es tut uns leid die Fr. DR kommt Heute nicht in die Praxis! Wie lange möchte Sie denn Krankgeschrieben werden?“ Also darf ich Morgen den Krankenschein abholen (Frau Dr war ja nicht da zum Unterschreiben). Schlecht geht es mir noch immer.  Gleiche Probleme gibt es bei der kinderärztlichen Betreuung.  Diese offensichtlichen Probleme, die den Bürger direkt treffen, sollten von unserer Frau OB mal zur Chefsache erklärt werden. Anreitze schaffen damit sich Mediziner ansiedeln und weniger Geld in Prestige Projekte der Innenstadt stecken.