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Vandalismus im Chemnitzer ÖPNV

Man muß sich doch wundern was so eine geringe Anzahl an Jungendlichen und jungen Erwachsenen an Vandalismus anrichtet. Wenn man mit einer Stadtbahn der CVAG fährt hat man Mühe noch durch die Fenster zu schauen. Denn irgendwelche unterbelichteten Deppen, man möge mir diesen Ausdruck verzeihen, mussten sich mittels Schlüssel o.ä. mit Kratzwerken verewigen. Von den zerdroschenen Glaswänden der Haltpunkte und dem Aussehen der Zentralhaltestelle ganz zu schweigen. Jeden Abend wird die Zentralhaltestelle zum Treffpunkt gewaltbereiter und alkoholisierter Jugendliche die dann Ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen. Und irgendwo abseits stehen zur Verziehrung 2 Mitarbeiter eines Sicherheitsfirma die immer dort lang laufen wo keiner steht und nichts passiert. Wenn ich den Vergleich zu Dresden ziehe dann fährt doch kaum ein Verkehrsmittel herum wo eine Scheibe zerkratzt ist. Der Haupthaltepunkt am HBF und HBF Nord ist nirgends durch Vandalismus beschädigt.

Und die CVAG repariert die Schäden erst wenn es gar nicht mehr geht oder eben gar nicht ( Siehe Haltepunkte an der Linie 1). Jetzt versucht die CVAG mit teurer Umrüstung auf Videoüberwachung in den Fahzeugen diesen seit 17 Jahren anhalteden Trend der hirnlosen Zerstörung, herr zu werden. Nur das die CVAG nicht berücksichtigt das die Pilotfahrzeuge auch schon vom Vandalismus Heim gesucht wurden. Was nützt eine Überwachung wenn der Monitor immer erst den Fahrgastraum zeigt wenn das Fahrzeug steht??? Mann sollte einige Zeit lang einen Sicherheitsdienst beauftragen der in Zivil in den Bahnen mitfährt ( nicht allein) und die Täter direkt stellt und umgehend, ggf mit Polizei, die Personalien feststellt. Dann sollte dort mit empfindlich hohen Geldstrafen geahndet werden. Das schreckt die Täter auf Dauer ab.

Katastrophale Gesundheitsversorgung in Chemnitz

Wir haben in Chemnitz ca. 245.700 Einwohner davon sind ca. 30 % ( 73.710 Einwohner) über 60 Jahre alt und brauchen in diesem Alter natürlich eine erhöte Gesundheitsversorgung. In Chemnitz gibt es ca. 110 allgemeinmedizinische Arzt Praxen ( Quelle: Gelbe Seiten) das bedeutet es kommen ca. 670 über 60 Jährige auf einen Arzt. Das Ergebnis: Man telefoniert, wie am 16.10.2007 geschehen, 42 Arztpraxen ab um einen Termin zu bekommen weil man mit 39 °C Fieber und einer nahenden Lungenentzündung im Bett liegt. Man muss dazu sagen das 1/3 der angerufenen Ärzte im Urlaub sind. Mit den 42. Arzt wurde dann eine Ausnahme vereinbart, denn  eigentlich nimmt auch diese  Praxis keine Neu- Patienten, wie auch die anderen Praxen, auf. Also die Praxis am Morgen des 17.10.2007 aufgesucht, 10 € bezahlt und im Wartezimmer Platz genommen. 20 min später machte sich der Altersschnitt von Chemnitz bemerkbar. Das Wartezimmer war voll mit der besagten Altersgruppe. Nach ca. 1,5 Stunden fragte ich nach wann ich denn dran komme. Die Antwort: “ Es tut uns leid die Fr. DR kommt Heute nicht in die Praxis! Wie lange möchte Sie denn Krankgeschrieben werden?“ Also darf ich Morgen den Krankenschein abholen (Frau Dr war ja nicht da zum Unterschreiben). Schlecht geht es mir noch immer.  Gleiche Probleme gibt es bei der kinderärztlichen Betreuung.  Diese offensichtlichen Probleme, die den Bürger direkt treffen, sollten von unserer Frau OB mal zur Chefsache erklärt werden. Anreitze schaffen damit sich Mediziner ansiedeln und weniger Geld in Prestige Projekte der Innenstadt stecken.